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Die besten günstigen Fußballschuhe: Alle Marken im Test

JayMike zeigt günstige Fußballschuhe von Nike, adidas, PUMA, Mizuno, Skechers, New Balance und Lotto bei einem Budget-Fußballschuh-Vergleich

Wie gut sind also die günstigsten Fußballschuhe der einzelnen Marken?

Das war die Frage, die JayMike beantworten wollte. Nicht, welcher preisgünstige Fußballschuh am besten aussieht oder den größten Rabatt bietet, sondern welcher auf dem Platz tatsächlich überzeugt und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Wenn Marken eine neue Fußballschuh-Kollektion auf den Markt bringen, richtet sich die Aufmerksamkeit meist auf das Elite-Modell. Das ist der Schuh, den die Profis tragen, vollgepackt mit der neuesten Technologie und in jeder Werbekampagne zu sehen. Doch für die meisten Spieler ist es einfach nicht realistisch, 250 bis 300 Euro für ein Paar Fußballschuhe auszugeben.

Deshalb hat JayMike die günstigsten Fußballschuhe der aktuellen Generation von Nike, adidas, PUMA, Mizuno, Skechers, New Balance und Lotto auf den Prüfstand gestellt. Er hat sich nicht von Marketingversprechen blenden lassen, sondern sich darauf konzentriert, was Spieler auf dem Platz tatsächlich wahrnehmen: Komfort, Passform, Fersenhalt, Weichheit des Obermaterials, Griffigkeit, Leistung der Sohle und letztendlich das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bevor wir nun ins Detail gehen, sollte noch eines erwähnt werden.

JayMike verbringt normalerweise seine Tage damit, die besten Fußballschuhe der Profiklasse zu testen. Das ist sein Maßstab. Umso spannender war es, direkt zu den günstigsten Fußballschuhen zu greifen, die jede große Marke im Sortiment hat. Dass das eine interessante Erfahrung werden würde, war eigentlich von Anfang an klar.

Dennoch ging es hier nicht darum, 50-Euro-Stiefel mit 300-Euro-Stiefeln zu vergleichen. Das wäre nicht fair. Stattdessen war das Ziel ganz einfach:

Welche Marke stellt die besten günstigen Fußballschuhe her?

Was sind die besten günstigen Fußballschuhe?

Wenn du nur wegen der kurzen Antwort hier bist, hier ist sie.

Der New Balance 442 v3 Play ist der beste günstige Fußballschuh in diesem Test.

Er hat JayMike mehr überrascht als jeder andere Fußballschuh im Video und kombiniert ein weiches Obermaterial, hervorragenden Tragekomfort, eine natürlich geformte Ferse und eine stabile Außensohle zu einem rundum überzeugenden Gesamtpaket.

Liegt dein Budget eher bei 55 bis 60 Euro, ist der adidas Copa Pure 4 Club die beste Wahl. Dank seines überraschend weichen Obermaterials und des hohen Tragekomforts nach der Einlaufphase sticht er in dieser Preisklasse klar hervor.

Allerdings sind nicht alle günstigen Fußballschuhe gleich. Manche sind deutlich besser, als ihr Preis vermuten lässt. Andere zeigen hingegen genau, warum sie das günstigste Modell ihrer jeweiligen Produktreihe sind.

Du suchst nach dem passenden Paar? Entdecke unsere komplette Auswahl an günstigen Fußballschuhen und finde das Modell, das am besten zu deinem Spielstil und deinem Budget passt.

So wurden die Fußballschuhe getestet

Bevor er auch nur einen einzigen Karton öffnete, legte JayMike drei einfache Regeln fest.

Erstens musste jeder Fußballschuh anhand seines offiziellen Verkaufspreises bewertet werden. Rabatte kommen und gehen – deshalb wäre ein Vergleich auf Grundlage von Angebotspreisen wenig aussagekräftig.

Zweitens musste jeder Fußballschuh der aktuellen Generation entsprechen.

Zum Schluss musste jedes Modell zum Zeitpunkt der Dreharbeiten bei Unisport in US-Größe 7 verfügbar sein.

Nachdem diese Voraussetzungen geklärt waren, war es an der Zeit herauszufinden, ob die günstigsten Fußballschuhe jeder Marke tatsächlich überzeugen konnten.

Nike Tiempo Maestro Club Test

Außensohle des Nike Tiempo Maestro Club Fußballschuhs, die die Stollenkonfiguration für Naturrasen zeigt.

Preis: 60 €

Als Erstes kommt Nikes günstigster Fußballschuh an die Reihe: der Tiempo Maestro Club.

Wie bei den meisten Einstiegs-Fußballschuhen ist das Ziel klar: So viel wie möglich vom Look und Gefühl des Elite-Modells übernehmen und gleichzeitig den Preis niedrig halten. Manchmal kommen Marken erstaunlich nah heran. Manchmal sind die Kompromisse jedoch unübersehbar.

Obermaterial: Nach der Einlaufphase besser als erwartet

Das Obermaterial aus Kunstleder fühlt sich direkt nach dem Auspacken genau so an, wie man es von einem Fußballschuh der Einstiegsklasse erwarten würde. Es ist spürbar dicker als das hochwertige „Tech Leather“, das beim Elite Tiempo zum Einsatz kommt.

Es ist steifer. Weniger geschmeidig. Weniger butterweich.

Nach einer kurzen Einlaufphase wird das Obermaterial jedoch deutlich weicher als erwartet. Es erreicht zwar nie das Weichheitsniveau des „Elite“, wird aber so bequem, dass die meisten Spieler wahrscheinlich nichts daran auszusetzen haben werden.

Für 60 € ist das schon mal ein guter Anfang.

Passform: Ein überraschend vielseitiger Fußballschuh für den kleinen Geldbeutel

Was JayMike sofort gefällt, ist die Konstruktion im Mittelfußbereich. Die frei bewegliche Zunge in Kombination mit dem tiefen Schnürsystem ermöglicht es Spielern, den Schuh richtig festzuziehen und die Passform an die individuelle Fußform anzupassen. Genau das bekommen nicht alle günstigen Fußballschuhe richtig hin. Dadurch wirkt der Maestro anpassungsfähiger, als es sein Preis vermuten lässt.

Fersenfixierung: Viel Polsterung, zu wenig Halt

Und dann … kommt man zur Ferse.

Ein Trend zeichnet sich in diesem Vergleich schnell ab. Mehrere Marken setzen auf eine dicke Polsterung im Fersenbereich, um sofort ein komfortables Tragegefühl zu erzeugen. Komfort bedeutet jedoch nicht automatisch einen guten Halt im Schuh. Die Ferse des Maestro ist mit weicher, flauschiger Polsterung ausgestattet, aber da es kaum Stabilität dahinter gibt, fehlt es schlicht an einem sicheren Fersenhalt.

Es ist bequem genug. Es tut nicht weh. Aber sicher? Nicht wirklich.

MG-Außensohle: Auf dem Papier besser als auf dem Spielfeld

Nike bewirbt den Maestro Club als Multi-Ground-Fußballschuh, aber am Fuß fühlt er sich für JayMike deutlich eher wie ein klassischer FG-Fußballschuh an als wie eine echte MG-Außensohle.

Die gute Nachricht ist, dass der Schuh im Vergleich zu vielen anderen günstigen Fußballschuhen relativ leicht bleibt und überraschend schlank wirkt.

JayMikes Fazit

Der Nike Maestro Club ist zwar keine bahnbrechende Neuerung im Bereich der preisgünstigen Fußballschuhe, aber er ist auch keine Katastrophe.

Sobald der Schuh eingelaufen ist, wird das Obermaterial wirklich bequem, die Passform lässt sich leicht anpassen und das Gesamtpaket fühlt sich leichter an als erwartet.

Die größte Schwäche ist eindeutig der Fersenbereich, wo die weiche Polsterung keinen ausreichenden Halt bietet.

Pros

  • Bequem nach der Einlaufphase
  • Verstellbare Passform
  • Leichtes Tragegefühl
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Cons

  • Dickes Obermaterial aus Synthetik
  • Unzureichender Halt im Fersenbereich
  • Die MG-Außensohle fühlt sich eher wie eine FG-Sohle an

Für 60 € bringt es JayMike ganz einfach auf den Punkt:

"Okay."

Nicht überragend. Nicht schlecht.

Einfach … okay.

adidas Copa Pure 4 Club Test

adidas Copa Pure 4 Club Fußballschuh auf Naturrasen

Preis: 55 €

Nach dem Test des Nike Maestro Club waren die Erwartungen nicht besonders hoch. Doch der adidas Copa Pure 4 Club hat sofort bewiesen, dass auch günstige Fußballschuhe ein überraschend gutes Spielerlebnis bieten können. Der wichtigste Grund dafür? Das Obermaterial.

Obermaterial: Die größte Überraschung in der 55-Euro-Preisklasse

Im Gegensatz zum Elite Copa, der mit natürlichem Fusionskin-Leder ausgestattet ist, verfügt das Club-Modell über ein Obermaterial aus Synthetikleder. Auf dem Papier klingt das nach einer deutlichen Abwertung, aber in der Praxis hat adidas hier eine deutlich bessere Arbeit geleistet als erwartet. Direkt aus dem Karton fühlt sich das Obermaterial bereits weich an. Nach einigen Trainingseinheiten wird es sogar noch weicher.

Tatsächlich gibt JayMike zu, dass er in dieser Preisklasse mit etwas deutlich Schlimmerem gerechnet hatte. Für einen Fußballschuh für 55 € ist der Tragekomfort wirklich beeindruckend.

Passform und Halt: Besser als erwartet

Die frei bewegliche Zunge ist wieder da. Das tiefe Schnürsystem ebenfalls. Aber dieses Mal funktioniert die Ferse etwas besser.

Ja, es gibt immer noch reichlich Schaumstoff. Ja, er fühlt sich immer noch wie ein Takedown-Modell an. Aber im Vergleich zum Maestro ist der Halt spürbar besser, auch wenn sich die Ferse selbst etwas klobig anfühlt.

Das reicht aus, um die Copa vor Nike zu platzieren.

Außensohle und Innensohle: Wo adidas Geld gespart hat

Natürlich musste adidas irgendwo sparen. Das wird an der Sohle deutlich. Die Außensohle wirkt recht gewöhnlich und ein wenig instabil. Sie bietet zwar ausreichend Halt, verfügt aber nicht über die Steifigkeit und Reaktionsfreudigkeit, die man von den teureren Copa-Modellen erwarten würde.

Es gibt außerdem eine Sache, die JayMike wirklich nicht mag: die Einlegesohle.

Die aggressive Fußgewölbestütze funktioniert bei ihm einfach nicht und fühlt sich eher störend als hilfreich an.

JayMikes Fazit

Das war eine der größten Überraschungen des Tests. Nein, er fühlt sich nicht wie ein Elite-Fußballschuh an. Aber das Obermaterial ist deutlich, deutlich besser als erwartet – und genau das bringt den Copa Pure 4 Club letztendlich vor den Maestro.

Wenn dein Budget bei etwa 55–60 € liegt, wäre dies JayMikes erste Empfehlung.

PUMA Ultra 6 Play Test

PUMA Ultra 6 Play Fußballschuh, getragen auf Naturrasen.

Preis: 55 €

Als Nächstes kommt der PUMA Ultra 6 Play. Obwohl JayMike an diesem Schuh einige Dinge wirklich gefallen, verhindern ein paar entscheidende Schwächen, dass er zu den besten günstigen Fußballschuhen dieses Vergleichs gehört.

Obermaterial und Komfort: Eine überraschend weiche Zehenbox

Fangen wir mit den positiven Aspekten an.

Im Gegensatz zu den Modellen von Nike und adidas verfügt der Ultra 6 Play über ein Obermaterial aus durchgehendem Textil-Mesh. Dadurch fühlt er sich am Fuß sofort anders an.

Die Zehenbox ist weich. Wirklich weich.

Er lässt sich leicht biegen, schmiegt sich angenehm an den Fuß und benötigt kaum Einlaufzeit, bevor er sich komfortabel anfühlt. Wenn du einfach einen Fußballschuh suchst, den du anziehen kannst und der sich sofort natürlich anfühlt, sammelt der Ultra hier definitiv Pluspunkte. Er gehört zu den Schuhen im Test, die direkt nach dem Auspacken am einfachsten zu tragen sind.

Fit und Lockdown: Nicht genug Struktur

Leider enden hier die guten Nachrichten. Denn obwohl das weiche Obermaterial den Schuh sehr komfortabel macht, bringt es auch ein großes Problem mit sich: Im Mittelfußbereich fehlt es nahezu vollständig an Stabilität.

Egal, wie fest du die Schnürsenkel anziehst – der Schuh fixiert deinen Fuß nie wirklich. Für einen Speedboot ist das ein ziemlich großes Problem. Die Ultra-Serie soll sich bei schnellen Richtungswechseln reaktionsschnell, aggressiv und sicher anfühlen.

Der Ultra 6 Play erreicht dieses Niveau jedoch nie wirklich.

Fersenhalt: Zu viel Schaumstoff – schon wieder

Und dann kommen wir zu dem, was beinahe zum Hauptthema dieses gesamten Vergleichs wird: der Absatz.

Wieder einmal ist jede Menge flauschige Polsterung verbaut. Auf den ersten Blick wirkt es fast beruhigend. Man sollte meinen, all der Schaumstoff würde fantastischen Komfort und sicheren Halt bieten.

Nein. Stattdessen fühlt sich der Absatz überdimensioniert, weich und etwas klobig an.

JayMike merkt an, dass manche Spieler, insbesondere jüngere, dieses weiche Tragegefühl durchaus genießen könnten. Wer aber Fußballschuhe mit festem Fersenhalt gewohnt ist, für den ist das einfach nicht das Richtige.

Komfort und Halt sind nicht dasselbe. Und dieser Stiefel ist ein perfektes Beispiel dafür.

Außensohle und Traktion: Eine der größten Stärken des Schuhs

Ironischerweise gehört die Außensohle am Ende zu den größten Stärken des Ultra 6 Play. Das FastTrax-Stollendesign von PUMA bietet für einen günstigen Fußballschuh überraschend guten Grip.

Die T-förmigen Stollen greifen zuverlässig in den Boden, während die konischen Stollen flüssige Drehbewegungen unterstützen. Selbst die Sohlenplatte wirkt stabiler, als man es in dieser Preisklasse erwarten würde.

Der Schuh bietet im Vorderfußbereich einen leichten Reißmoment und fühlt sich dadurch reaktionsfreudiger an als von JayMike erwartet. Das ist fast schon frustrierend. Denn hätte das Obermaterial besseren Halt geboten, wäre dies einer der besten Budget-Fußballschuhe im gesamten Vergleich gewesen.

JayMikes Fazit

Der Ultra 6 Play fühlt sich an wie zwei völlig unterschiedliche Fußballschuhe. Der Vorderfußbereich ist weich, bequem und macht richtig Spaß. Die Außensohle ist besser als erwartet. Aber Fersenhalt und Stabilität passen einfach nicht zum Rest des Schuhs.

Hätte PUMA diese Probleme gelöst, wäre dieses Modell ein ernstzunehmender Konkurrent gewesen. Stattdessen landet es irgendwo im Mittelfeld.

Pros

  • Weicher und komfortabler Vorfußbereich
  • Kaum Einlaufzeit erforderlich
  • Gute Traktion
  • Stabile Außensohle

Cons

  • Schwacher Halt im Mittelfußbereich
  • Überdimensionierter Fersenbereich
  • Zu starke Polsterung im hinteren Schuhbereich

Testbericht: Mizuno Morelia Neo 3 Select

Seitenansicht des Mizuno Morelia Neo 3 Fußballschuhs

Preis: 80 €

Der Mizuno Morelia Neo 3 Select ist der erste Schuh im Test, der die Preisgrenze von 60 € überschreitet – und das weckt natürlich höhere Erwartungen.

Mizuno hat sich den Ruf erarbeitet, einige der besten Fußballschuhe der Welt herzustellen – insbesondere im Premiumsegment. Die entscheidende Frage ist, ob sich diese Qualität auch auf eines der günstigeren Modelle überträgt.

Obermaterial und Komfort: Klassische Mizuno-Qualität

Das Erste, was JayMike auffällt, ist das Obermaterial. Das Synthetikleder fühlt sich zunächst etwas fester an als erwartet – nichts Ungewöhnliches. Doch schon nach kurzer Einlaufzeit wird das Material deutlich weicher. Bereits nach etwa zehn Minuten trägt sich der Schuh spürbar komfortabler als direkt nach dem Auspacken.

Das ist typisch Mizuno.

Der Vorfuß hat eine angenehm natürliche Form, sodass sich das Obermaterial komfortabel um den Fuß legt, ohne unnötigen Druck auszuüben.

Es ist mit Abstand eines der angenehmsten Obermaterialien in diesem Vergleich.

Passform und Schnürung: Bisher die beste.

Dann entdeckt JayMike etwas, das ihm besonders gut gefällt. Der Morelia Neo 3 Select verwendet wellenförmige Aussparungen rund um das Schnürsystem. Das mag nach einem kleinen Detail klingen, macht aber einen spürbaren Unterschied, sobald man den Schuh am Fuß trägt.

Beim Festziehen der Schnürsenkel und beim Beugen des Fußes passt sich das Obermaterial deutlich natürlicher an, anstatt sich über dem Fußrücken zusammenzuschieben. In Kombination mit der beweglichen Zunge und dem tief angesetzten Schnürsystem fühlt sich die Passform außergewöhnlich komfortabel an.

Es ist eines dieser Details, die viele Spieler erst bemerken, wenn sie den Schuh tatsächlich am Fuß tragen.

Sobald sie das tun, wird der Unterschied deutlich.

Fersenhalt: Besser, aber nicht perfekt

Die Ferse folgt einem ähnlichen Konzept wie bei vielen anderen Schuhen. Es gibt weiterhin Mesh-Material und weiterhin Polsterung. Glücklicherweise fällt davon jedoch weniger zum Einsatz.

Im Vergleich zu den Modellen von Nike und PUMA wirkt der Morelia im Fersenbereich schlanker und weniger wuchtig. Das verbessert die gesamte Passform sofort.

Trotzdem hätte JayMike eine noch schmalere Fersenform bevorzugt.

Gut? Absolut. Perfekt? Nicht ganz.

Außensohle: Der größte Kompromiss

Dann kommt die Außensohle. Und überraschenderweise ist genau das der Bereich, in dem Mizuno Schwächen zeigt. Angesichts der beeindruckenden Sohlenplatten, die Mizuno normalerweise bei seinen Premium-Modellen bietet, wirkt diese hier eher etwas instabil.

Die Stollen selbst sind völlig in Ordnung. Der Grip ist nicht das Problem – es ist die Sohlenplatte darunter.

Sie bietet einfach nicht die Steifigkeit und Reaktionsfreudigkeit, die JayMike von Mizuno erwartet hätte – besonders angesichts der Tatsache, dass dieser Schuh teurer ist als die meisten anderen Modelle im Test.

JayMikes Fazit

Der Morelia Neo 3 Select ist ein sehr angenehmer Fußballschuh. Das Obermaterial ist hervorragend. Die Passform ist großartig. Die Schnürkonstruktion ist wahrscheinlich die beste in diesem Vergleich. Doch sobald man unter den Schuh blickt, lässt das Erlebnis etwas nach. Die Außensohle erreicht einfach nicht das gleiche Niveau wie das Obermaterial. Das wirkt sich auch auf das Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

Denn obwohl JayMike den Mizuno weiterhin den Modellen von Nike und adidas vorziehen würde, ist er angesichts des höheren Preises nur geringfügig besser.

Pros

  • Hervorragendes Synthetikleder-Obermaterial
  • Natürliche Vorfußform
  • Hervorragende Schnürkonstruktion
  • Bequeme Passform

Cons

  • Instabile Außensohle
  • Das rechtfertigt den höheren Preis nicht ganz.
  • Die Ferse könnte noch schmaler sein.

Testbericht: Skechers SKX_2 Academy

Skechers SKX_2 Academy Fußballschuh, getragen auf Naturrasen.

Preis: 119 €

Als Nächstes kommt einer der ungewöhnlichsten Fußballschuhe in diesem Vergleich. Mit einem Preis von 119 € ist der Skechers SKX_2 Academy deutlich teurer als jedes andere Modell im Test. Trotzdem ist er der günstigste Fußballschuh von Skechers und daher eine naheliegende Ergänzung für diesen Vergleich.

Zum Zeitpunkt der Aufnahme war der Schuh bei Unisport außerdem stark reduziert, wodurch er preislich deutlich näher an die anderen Modelle im Vergleich herankam.

Ironischerweise wird dies letztendlich zu einem der größten „Was-wäre-wenn“-Szenarien des gesamten Vergleichs.

Obermaterial und Tragekomfort: Die Besten im Test

Das Erste, was ins Auge fällt, ist das Obermaterial. Und ehrlich gesagt … es ist hervorragend.

Das textile Mesh-Material fühlt sich direkt aus dem Karton unglaublich weich an und ist wohl das angenehmste Obermaterial aller bisher getesteten Schuhe. Es ist dünn. Es ist flexibel. Und anders als viele günstige Fußballschuhe wirkt es im Vorfußbereich nicht übermäßig gepolstert oder klobig.

Stattdessen orientiert es sich stark an der Elite-Version und übernimmt sogar die wabenförmige Struktur des Premium-Modells von Skechers. Auch die anatomische Form verdient eine Erwähnung. Der Schuh schmiegt sich sofort an den Fuß an und bietet damit eine der besten Passformen direkt nach dem Auspacken im gesamten Vergleich.

Hier ist keine lange Einlaufphase erforderlich. Es fühlt sich schon beim ersten Tragen einfach gut an.

Außensohle und Traktion: Endlich etwas Stabilität

Eine weitere angenehme Überraschung ist die Außensohle. Im Gegensatz zu vielen Fußballschuhen der Einstiegsklasse bietet der SKX_2 Academy tatsächlich eine spürbare Steifigkeit im Mittelfußbereich. Das klingt vielleicht nicht besonders aufregend, ist aber etwas, das JayMike während des größten Teils dieses Vergleichstests vermisst hat.

Die Sohlenplatte fühlt sich stabil an. Sie bietet beim Abdrücken eine angenehme Dynamik. Und auch hier hat Skechers erneut hervorragende Arbeit geleistet, indem sie die Konstruktion des Elite-Modells nachgebildet haben, anstatt einfach eine völlig gewöhnliche Außensohle zu entwickeln.

Einen Moment lang glaubte JayMike wirklich, dass dies sein Lieblingsschuh des Tests werden könnte.

Fersenfixierung: Zu viel Polsterung, zu wenig Halt

Leider hält der hervorragende erste Eindruck nicht an, sobald man den Fersenbereich erreicht. Aus irgendeinem Grund ist der hintere Teil des Schuhs mit dickem, weichem Schaumstoff vollgepackt. Es wirkt fast so, als hätte Skechers die Ferse dafür entwickelt, jemanden beim Anprobieren im Laden zu beeindrucken, anstatt jemanden, der tatsächlich Fußball damit spielt.

Klar, es fühlt sich weich an. Klar, jüngere Spieler könnten die Menge an Dämpfung sogar lieben. Aber sobald man sich bewegt, sorgt das zusätzliche Material dafür, dass sich die Ferse wuchtig und unbeholfen anfühlt.

Statt eine sichere Verbindung zwischen Fuß und Schuh herzustellen, fühlt es sich fast so an, als würde man auf einem Kissen sitzen. Das ist frustrierend. Denn alles andere an diesem Schuh ist wirklich beeindruckend.

JayMikes Fazit

Der SKX_2 Academy könnte das beste Obermaterial im gesamten Vergleich haben. Die Passform im Vorfußbereich ist hervorragend. Die Außensohle ist überraschend gut. Und die Gesamtform fühlt sich deutlich näher an einem Elite-Fußballschuh an als bei den meisten anderen Modellen im Vergleich. Genau deshalb ist die Ferse umso enttäuschender.

Hätte Skechers den hinteren Teil des Schuhs schlanker gestaltet und den Halt verbessert, hätte dieses Modell durchaus um den ersten Platz mitkämpfen können.

Stattdessen wirkt er wie ein fantastischer Fußballschuh mit einem entscheidenden Makel.

Pros

  • Hervorragendes Obermaterial
  • Hervorragende anatomische Passform
  • Stabile Außensohle
  • Bequem direkt nach dem Auspacken

Cons

  • Dicke, wuchtige Ferse
  • Unzureichender Halt im Fersenbereich
  • Zum vollen Verkaufspreis kaum zu rechtfertigen

Testbericht zum New Balance 442 V3 Play

New Balance 442 V3 Play Fußballschuh auf Naturrasen getragen

Preis: 80 €

Wenn es einen Fußballschuh gab, von dem JayMike erwartet hatte, dass er irgendwo im Mittelfeld landen würde, dann war es dieser. Der New Balance 442 V3 Play weckte bei seiner Markteinführung nicht gerade große Erwartungen.

Tatsächlich hat JayMike zuvor bereits gesagt, dass er die vorherige Elite-Generation der aktuellen Version vorzieht. Daher waren die Erwartungen an das günstigere Modell natürlich nicht besonders hoch.

Das änderte sich fast sofort, nachdem er den Schuh angezogen hatte.

Obermaterial und Komfort: Die größte Überraschung des Tests

Schon beim ersten Schritt fühlte sich etwas anders an. Das Obermaterial aus Synthetik ist unglaublich weich. Nicht nur weich für einen preisgünstigen Fußballschuh, sondern im Vergleich zu vielen teureren Modellen wirklich weich.

Außerdem ist es deutlich dünner als viele andere günstige Fußballschuhe in diesem Vergleich, wodurch sich das Gesamtgefühl deutlich natürlicher anfühlt. Trotz der relativ niedrigen und leicht spitz zulaufenden Form schmiegt sich das Obermaterial hervorragend an den Fuß an, da das Material so leicht nachgibt.

Es funktioniert einfach.

Passform und Komfort: Schlicht, natürlich und bequem

Die Zunge liegt flach an. Das Schnürsystem wirkt aufgeräumt. Das Obermaterial biegt sich bei jeder Bewegung ganz natürlich mit.

Nichts wirft Falten, nichts fühlt sich übermäßig klobig an, und alles funktioniert genau so, wie es soll.

Es ist einer dieser Fußballschuhe, an die man fast sofort nach dem Anziehen nicht mehr denkt. Und das ist in der Regel ein sehr gutes Zeichen.

Fersenhalt: Endlich hat es jemand richtig gemacht

Ein Problem tauchte im Laufe dieses Vergleichs immer wieder auf: Zu viel Schaumstoff. Zu viel Polsterung. Zu wenig Halt.

New Balance verfolgt einen anderen Ansatz. Ja, im Fersenbereich gibt es nach wie vor Mesh. Doch anstatt auf übermäßige Dämpfung zu setzen, verfügt der Schuh über eine wesentlich natürlichere Fersenform. Diese Form übernimmt den Großteil der Arbeit. Sie stützt den Fuß sicher, ohne dass dafür jede Menge zusätzliches Material erforderlich wäre.

Laut JayMike ist dies mit Abstand die beste Fersenkonstruktion in diesem Vergleich. Und ehrlich gesagt, das sieht man auch.

Außensohle und Traktion: Einfach, aber effektiv

Unter dem Schuh gibt es nichts Spektakuläres. Kein aggressives Stollendesign. Kein futuristisches Konzept. Einfach nur eine schlichte Außensohle mit konischen Stollen.

Manchmal ist genau das alles, was man braucht. Die Sohlenplatte fühlt sich stabil an, im Vorfußbereich gibt es etwas Dynamik beim Abrollen, und das Gesamtpaket fühlt sich leichter an als erwartet.

Nichts sticht für sich allein besonders hervor. Alles funktioniert einfach im Zusammenspiel. Und genau deshalb hebt sich dieser Schuh am Ende von den anderen ab.

JayMikes Fazit

Der New Balance 442 V3 Play ist nicht nur die größte Überraschung dieses Vergleichstests, sondern entpuppt sich auch als JayMikes Lieblings-Fußballschuh in der Preisgünstigen-Klasse und als klarer Testsieger.

Das weiche Obermaterial, die natürliche Passform, die hervorragende Fersenkonstruktion und die stabile Außensohle ergänzen sich zu einem Fußballschuh, der in allen Bereichen gleichbleibend gute Leistungen erbringt. Anstatt sich nur in einem Bereich besonders hervorzuheben, ergänzt jeder Teil des Schuhs den nächsten.

Das ist nicht nur ein guter, preisgünstiger Fußballschuh, sondern ein wirklich guter Fußballschuh. Wenn Ihr Budget bis zu etwa 80 € reicht, wäre das das Paar, für das sich JayMike ohne zu zögern entscheiden würde.

Pros

  • Weiches, dünnes Obermaterial
  • Hervorragender Komfort
  • Beste Fersenform im Vergleich
  • Stabile Außensohle
  • Ein fantastisches Preis-Leistungs-Verhältnis

Cons

  • Einfaches konisches Stollendesign
  • Es fehlt ihm die hochwertige Haptik der Modelle der Oberklasse

Wenn dein Budget bis auf etwa 80 € reicht, ist dies der Fußballschuh, den JayMike ohne zu zögern wählen würde.

Lotto Stadio 705 Testbericht

Seitenansicht des Lotto Stadio 705 Fußballschuhs auf einem Rasenplatz

Preis: 44 €

Zum Schluss kommt der **Lotto Stadio 705**. Mit gerade einmal **44 €** ist er mit deutlichem Abstand der günstigste Fußballschuh in diesem Vergleich. Dementsprechend konnten die Erwartungen kaum niedriger sein. Denn wie gut kann ein Fußballschuh zu diesem Preis wirklich sein?

Der erste Eindruck ist überraschend positiv.

Obermaterial und Komfort: Weicher, als es aussieht

Das Obermaterial aus Kunstleder sieht definitiv wie bei einem günstigen Fußballschuh aus. Es wirkt ein wenig plastisch. Es hat nicht die hochwertige Verarbeitung der anderen Modelle in diesem Test.

Doch sobald JayMike den Schuh anzieht, stellt sich heraus, dass er deutlich weicher ist als erwartet. Die Zehenbox hat eine angenehme Form, die flexible Zunge liegt gut auf dem Fuß auf, und das tief angesetzte Schnürsystem ermöglicht eine problemlose Anpassung der Passform.

Für einen Moment hat man tatsächlich das Gefühl, dass Lotto vielleicht einen Weg gefunden hat, einen wirklich guten Fußballschuh zu diesem Preis herzustellen.

Außensohle und Grip: Besser als erwartet

Die PuntoFlex-Außensohle wird keine Preise für ihre Steifigkeit gewinnen. Sie fühlt sich unter dem Fuß relativ flexibel an und gehört eindeutig zu einem Einsteiger-Fußballschuh.

Allerdings ist die Anordnung der Stollen überraschend gut umgesetzt. JayMike hebt hervor, wie gleichmäßig sie den Druck über die gesamte Außensohle verteilt und dem Schuh trotz seiner einfachen Konstruktion ein komfortableres Gefühl verleiht als erwartet.

Fersenhalt: Dann macht die Ferse alles zunichte

Leider ändert sich alles, sobald JayMike den hinteren Teil des Schuhs erreicht. Genau wie bei einigen anderen Schuhen in diesem Vergleich ist die Ferse mit dickem Schaumstoff und unnötiger Polsterung überladen.

Die Form der Ferse selbst ist eigentlich ziemlich gut. Was es fast noch frustrierender macht. Denn unter all dem zusätzlichen Material steckt wahrscheinlich ein solider Fußballschuh.

Stattdessen fühlt sich die Ferse klobig, überdimensioniert und vom Rest des Schuhs losgelöst an. JayMike scherzt sogar, dass es sich fast so anfühlt, als würde man Moonboots statt Fußballschuhe tragen.

Das ist wirklich schade.

Denn mit einer schlankeren Fersenkonstruktion hätte der Lotto Stadio 705 eine der Überraschungen des Tests werden können. Stattdessen wird er zu einer der größten Enttäuschungen.

JayMikes Fazit

Der Lotto Stadio 705 ist bei weitem nicht so schlecht, wie es sein Preis vermuten lässt. Das Obermaterial ist weicher als erwartet, der Vorfuß sitzt gut, und die Stollenanordnung ist für einen Schuh in dieser Preisklasse wirklich beeindruckend. Leider wird der Rest des Schuhs durch die überdimensionierte, stark gepolsterte Ferse ausgebremst. Das ist schade, denn mit einer schlankeren Fersenkonstruktion hätte der Stadio 705 eine der größten Überraschungen dieses Vergleichs sein können.

Pros

  • Obermaterial weicher als erwartet
  • Komfortable Zehenbox
  • Gutes Schnürsystem
  • Gut ausbalancierte Stollenanordnung

Cons

  • Dicke, klobige Ferse
  • Schlechter Fersenhalt
  • Flexible Außensohle

Fazit: Welchen günstigen Fußballschuh solltest du kaufen?

Nachdem jeder Schuh in diesem Vergleich getestet wurde, wurde eines ganz klar.

Günstige Fußballschuhe haben sich stark weiterentwickelt.

Keines dieser Modelle fühlt sich so an wie seine Elite-Pendants – das wäre auch unrealistisch zu erwarten –, doch einige schneiden weitaus besser ab, als es ihr Preis vermuten lässt.

Interessanterweise liegen die größten Kompromisse in der Regel nicht im Obermaterial. Tatsächlich haben einige der Obermaterialien JayMike während des gesamten Tests regelrecht überrascht. Der größte Unterschied zwischen preisgünstigen Fußballschuhen und Premium-Modellen liegt vielmehr in der Fersenkonstruktion und der Fixierung. Immer wieder setzen Marken auf dicke, weiche Polsterung, anstatt eine Fersenform zu entwickeln, die den Fuß richtig fixiert. Diese beiden Dinge sind nicht dasselbe.

Eine weiche Ferse mag sich beim ersten Anziehen des Schuhs vielleicht angenehm anfühlen, doch sobald man sprintet, die Richtung wechselt und den Ball trifft, ist ein sicherer Halt weitaus wichtiger als zusätzliche Dämpfung. Genau aus diesem Grund stachen einige Schuhe stärker hervor als andere.

Die besten Fußballschuhe für etwa 55–60 €

Wenn Ihr Budget bei etwa 55 bis 60 Euro liegt, empfiehlt JayMike den adidas Copa Pure 4 Club. Nach dem Einlaufen wird das Obermaterial aus Synthetik beeindruckend weich, das tief sitzende Schnürsystem ermöglicht eine individuelle Passform, und trotz der eher einfachen Außensohle bietet der Schuh ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der insgesamt beste günstige Fußballschuh

Wenn du dein Budget auf etwa 80 € erhöhen kannst, gibt es einen klaren Sieger: den New Balance 442 V3 Play.

Sein außergewöhnlich weiches Obermaterial, die natürliche Passform, die hervorragend geformte Fersenkappe und die stabile Außensohle ergeben zusammen einen Fußballschuh, der in jeder Hinsicht konstant überzeugt. Statt nur in einem Bereich herauszuragen, greifen alle Elemente perfekt ineinander und sorgen für ein stimmiges Gesamtpaket.

Selbst JayMike war überrascht, dass der 442 V3 Play am Ende ganz vorne lag. Nach seinem Test nennt er ihn „den klaren Gewinner unter den günstigsten Fußballschuhen“ – und spricht damit eine eindeutige Empfehlung für alle aus, die den besten Budget-Fußballschuh suchen.