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Empowerment durch Fußball: Die Geschichte von Nagin Ravand und die GLOBALL-Initiative

Lesezeit: 3 Min.

Nagin Ravand, eine dänisch-afghanische Fußballtrainerin mit UEFA-Lizenz, verkörpert den Geist der Widerstandsfähigkeit, Leidenschaft und des Strebens nach Gleichberechtigung. Sie hat eine schwierige Kindheit hinter sich und ist zu einer Vorreiterin des Wandels in der Welt des Fußballs geworden. Heute leitet sie das Globall-Projekt, eine Initiative zur Förderung von Mädchen und Frauen aus ethnischen Minderheiten durch den Fußball und die Umsetzung des Ziels Nr. 10 für nachhaltige Entwicklung (SDG).

Nagins Reise

Nagins Reise begann, als sie als Kind aus Afghanistan floh und in Dänemark Zuflucht suchte. Ihre Liebe zum Fußball wurde zu einer Konstante in ihrem Leben und trieb sie dazu, auf Elite- und Amateurniveau zu spielen. Nagin erkannte die Notwendigkeit eines gleichberechtigten Zugangs zum Spielfeld und gründete und leitete mehrere Mädchen- und Frauenfußballabteilungen im ländlichen Dänemark. Sie nutzte ihre Stimme und ihre Ressourcen, um Barrieren abzubauen und weibliche Minderheiten in ihrer Gemeinde zu stärken.

Nagin Ravand ist nicht nur fußballbegeistert; Sie hat einen BSc-Abschluss. Sie hat Bildungswissenschaften studiert und studiert derzeit einen MSc. Kriminologie. Ihr Engagement, das Narrativ über muslimische Mädchen und Frauen im Sport zu verändern, wurde sowohl national als auch international mehrfach ausgezeichnet. Nagin strebt danach, die erste muslimische Führungspersönlichkeit im internationalen Fußballgefüge zu werden, ein Beweis für ihr Engagement, Stereotypen zu brechen und den Weg für andere zu ebnen.

Die GLOBALL-Geschichte

GLOBALL ist ein Projekt mit einer klaren Mission – Mädchen und Frauen aus ethnischen Minderheitengemeinschaften durch den Fußball zu stärken und das Ziel Nummer 10 für nachhaltige Entwicklung umzusetzen, das sich auf die Verringerung von Ungleichheiten konzentriert. Das Projekt basiert auf der Überzeugung, dass jedes Mädchen das Recht haben sollte, Fußball zu spielen, ohne Rassismus, Diskriminierung oder strukturellen Barrieren ausgesetzt zu sein.

Die Gründung von GLOBALL basiert auf der Liebe zum Fußball und dem Kampf für Gerechtigkeit. Die Initiative soll ein Katalysator für Veränderungen sein und es bedarf nur eines Balls, eines Trainers und eines Spielers um durch Repräsentation eine Revolution auszulösen. GLOBALL beginnt in den Gemeinden, in denen der Bedarf am größten ist, und stellt sich einen Dominoeffekt vor, der schließlich Auswirkungen auf die ganze Welt haben wird.

Das ultimative Ziel von GLOBALL ist es, eine Zukunft zu schaffen, in der jedes Mädchen und jede Frau ihr Potenzial durch Fußball entfalten kann. Indem GLOBALL als Einrichtung für Frauen aus ethnischen Minderheiten fungiert, ebnet es den Weg für eine vielfältige Generation weiblicher Fußballbotschafterinnen und Vorbilder.

„Wenn du sie siehst, glaubst du, dass du sie sein kannst – oder es sogar noch besser machen kannst.“ - Nagin Ravand, Gründer von GLOBALL.


Das SELF-Programm

GLOBALL agiert im Rahmen seines nachhaltigen SELF-Programms: Sisterhood, Education, Leadership & Football. Dieser umfassende Ansatz erkennt die Vielseitigkeit von Empowerment an und vereint die Kraft von Schwesternschaft, Bildung, Führungsentwicklung und der universellen Sprache des Fußballs. Bei GLOBALL geht es nicht nur darum, auf dem Spielfeld Tore zu schießen; Es geht darum, im Leben Tore zu erzielen.

Botschafter

Jedes Jahr stellt Globall 11 internationale Fußballbotschafter zusammen, die in ihren Regionen zum Gesicht und zur Zukunft des Fußballs werden. Die erste Generation weiblicher Fußballbotschafterinnen in Dänemark hat die einjährige Globall Academy bereits abgeschlossen und ist nun bereit, als Führungspersönlichkeiten und Vorbilder die Welt des Fußballs zu erobern. Die Akademie basiert auf dem ursprünglichen SELF-Programm von Globall und ist auf die Bedürfnisse der handverlesenen Botschafter zugeschnitten. Einige der diesjährigen Botschafter haben ihr Können bereits verbessert, indem sie Trainer und Führungskräfte in lokalen Fußballvereinen geworden sind.