Der größte Fußball Sale des Sommers

New Balance nimmt uns mit hinter die Kulissen | Wo der MiUK ONE produziert wird

10.12.2016

Geschrieben von Yannick Willer

Ganz oben im nördlichsten England. Ganz, ganz oben, da wo du Mel Gibson im Rock und blauer Farbe im Gesicht erahnen kannst, liegt eine Fabrik von New Balance. Diese Fabrik produziert ab jetzt auch Fußballschuhe - und das erste Modell präsentierte New Balance diese Woche.

Es ist nicht gerade ein überwältigender Anblick den man trifft, wenn man nach 6 Stunden Autofahrt von London aus im Norden von England in Cumbria ankommt. Tatsächlich ist es ruhig und gedämpft, wenn man das erste Mal auf die Flimby Factory schaut. Die Schuhfabrik, die in Zukunft auch die Produktion und Entwicklung von Fußballschuhen bei New Balance beherbergen wird.

Du merkst beim Eintritt in die Fabrik, dass sie viel Tradition und Seele besitzt. Echte britische Seele, für die du raus in die Vorstädte musst, um sie zu erleben. Und in der Vorstadt sind wir hier. Die Flimby Factory liegt am Solway Firth, von dem du buchstäblich nach Schottland schauen kannst. Die Flimby Factory ist seit 1982 die englische Basis von New Balance und hat seitdem Massen von Sneakern, Laufschuhen und ja auch Fußballschuhen produziert.

Finde genau hier unsere Auswahl an New Balance Fußballschuhen.

Wir wurden mit hereingeholt und bekamen eine kurze Einführung des Ortes. Danach wurden wir durch die Fabrik geführt und wurden in ein dunkles Lokal geführt und gebeten uns vor einen großen Bildschirm zu setzen. Nach einer interessanten Lichtshow und einem kurzen Video betrat der Hauptdarsteller die Bühne: der MiUK ONE. Der Schuh für den wir hier sind. Danach werden wir in einen weiteren Raum gebracht, in dem die gesamte Produktion stattfindet. Hier werden wir dem Team vorgestellt, das sich um die Produktion kümmert.

2.000 Paar weltweit und jeder Fußballschuh wurde von echten Menschenhänden behandelt, von der ersten Naht bis zum Verpacken - und all das passiert hier in der Flimby Factory in einem 100m² Raum.

Der MiUK ist also mehr als nur ein Fußballschuh. Er ist der Startschuss und die Demonstration von New Balance, dass sie für die Zukunft große Pläne haben. Die Flimby Factory soll nämlich nicht nur noch ein Ort sein, an dem Schuhe bloß produziert werden sollen. Jetzt haben sie den Schritt gemacht und einen ganzen Bereich in der Fabrik eingerichtet, der als Bereich für Designer, Entwickler und nicht zuletzt Fußballer geschaffen wurde, um Fußballschuhe zu entwickeln und zu testen. Dies sorgt für die neuen Rahmenbedingungen bei New Balance, während sie sich weiter in ihre Aktivitäten in der Fußballwelt vertiefen können.

Aber wie ist der Fußballschuh denn so? Zuallererst kann ich nicht oft genug unterstreichen, das jeder Fußballschuh handgefertigt ist. Das bedeutet, dass an jeder Stelle eine Person sich um das kleinste Detail gekümmert hat. Es sorgt einfach für eine ganz andere Qualität, wenn Fußballschuhe auf diese Art und Weise gefertigt werden und man kann es überall merken. Vom extrem weichen Leder über die ultraweiche Schaumeinlage bis zu kleinen Details wie dem "Made in England" Text an der Seite des Schuhes oder auch der Verpackung der Schuhe, die Lederbalsam und eine Bürste enthält, sowie eine spezielle Schuhtasche.

Die Sohle wurde vom Visaro übernommen, ein Zeichen dafür, dass auch wenn der Fußballschuh auf 2.000 Paar limitiert wurde und auf jedes einzelne Detail penibel geachtet wurde, dass man den Schuh nicht nur ins Regal stellen soll. Er soll raus auf den Rasen und gespielt werden.

Der MiUK ONE ist vielleicht nicht der optisch interessanteste Schuh auf dem Markt, was ärgerlich ist, denn wenn die Augen nicht überzeugt sind, dann braucht man einiges um die restlichen Sinne zu überzeugen. Aber glaub mir, wir haben diese Fußballschuhe anprobiert und die hochwertige Qualität zieht sich wie ein roter Faden durch die Schuhe. Wenn man wirklich 300 Euro für ein Paar Lederschuhe ausgeben muss, dann würde ich mein Geld in einem Paar New Balance MiUK ONE anlegen.

Zurück in der Flimby Factory ist unsere Tour vorbei und es geht wieder Richtung Heimat. Es war allerdings eine unglaublich interessante Erfahrung. Zu sehen, wie der gesamte Prozess der Produktion für diese Fußballschuhe abläuft. Ich freue mich schon darauf, was diese Fabrik noch für uns in Arbeit hat. Denn etwas sagt mir, dass noch wirklich gute Sachen von da kommen werden.