Vom Magista 1 zum Magista 2 | Wenn dein Fuß für Fußball geschaffen wäre

27.07.2016

Geschrieben von Yannick Willer

Vor zwei Jahren revolutionierte Nike unseren Blick auf Fußballschuhe, mit dem ersten Fußballschuh mit Socke. Zwei Jahre später versucht Nike die Regeln des Spiels mit dem Magista Obra 2 wieder neu zu definieren.

Als Nike vor zwei Jahren den Magista Obra präsentierte, war es mit der Ambition einen Fußballschuh zu liefern, der einem das Gefühl gibt barfuß zu spielen. Der Fußballschuh sollte eine natürliche Verlängerung des Körpers sein.

Bei Nike geht es immer darum Grenzen zu überschreiten und deswegen war der Ausgangspunkt für die Entwicklung des Magista Obra 2 auch klar: Er sollte nicht nur auf der ersten Generation aufbauen, sondern das gesamte Konzept auf ein neues Level bringen. Man stellte sich also die simple Frage, wie würde sich der Fuß entwickeln, wenn er dafür gedacht wäre Fußball zu spielen?

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DYNAMIC FIT COLLAR

Magista Obra

Nike hatte auf jeden Fall recht, als sie sagten, dass der Fußballschuh sich für immer verändern würde, Denn seitdem der Magista veröffentlicht wurde, wurden einige Fußballschuhe mit Socken auf den Markt gebracht. Und es gibt keinen Zweifel daran, dass das überraschendste Element beim Magista der Dynamic Fit Collar (DFC) war. Mit Flyknit wurde die Socke geschaffen, um für das Gefühl zu sorgen, welches man auch bei Handschuhen bekommt. Er bildete die Grundlage für Nikes Ambition eine natürliche Verlängerung des Fußes zu liefern. Es lagen allerdings auch lange Prozesse dahinter, wie auch beim Magista Obra 2.

Magista Obra 2

Während der DFC im Grunde eigentlich "nur" eine normale Socke imitiert, so hat Nike auf dem Magista Obra 2 die Socke anatomisch korrekt platziert. Das bedeutet, dass sie jetzt dem Verlauf des Knöchels folgt, welches die Funktion der Socke deutlich mehr rechtfertigt. Gleichzeitig ist sie ein wenig dicker für einen besseren Schutz.

OBERFLÄCHE

Magista Obra

Auf dem originalen Magista Obra benutzte Nike zum ersten Mal eine 3D texturierte Oberfläche. Geschaffen, um für mehr Reibung zu sorgen, wenn der Spiel den Ball trifft. Die Waben-Struktur war allerdings verhältnismäßig flach und auf der ganzen Oberfläche gleich.

Magista Obra 2

Auf dem Magista Obra 2 hat Nike sich wieder ihrer 3D Technologie bedient und eine texturierte Oberfläche geschaffen. Das Konzept baut immer noch darauf auf, dem Spieler die größtmögliche Reibung zwischen Schuh und Ball zu geben, aber dieses Mal basiert das Ganze auf einer deutlich analytischeren Grundlage. Nike hat nämlich herausgefunden, welche Zonen auf dem Fuß den größten Einfluss auf Dribblings, Pässe und Kontrolle hat und die genoppte Oberfläche wurde vor genau diesem Hintergrund entwickelt.

STOLLENSYSTEM

Magista Obra

Der Magista Obra wurde der Welt mit Iniesta als Hauptdarsteller präsentiert und es war sein Spielstil, der als Inspiration für den Schuh genannt wurde. Deswegen spielte die Stollenkonfiguration auch eine zentrale Rolle mit seinem konischen 360° Rotationssystem. Die Stollen selbst wurden als Verlängerung einer Pebax/Nylon Sohle platziert, um für die richtige Balance aus Flexibilität und Stabilität in Bezug auf den Spielstil des Spielmachers zu sorgen.

Magista Obra 2

Mit dem Magista Obra 2 hat Nike wieder das Analyse-Werkzeug herausgeholt. Sie haben hier ihre Finite Element Analysis benutzt, die ein klares Muster abgibt, wo und wann man zusätzlichen Grip auf dem Platz braucht. Mit diesem Wissen im Hinterkopf hat Nike genau das richtige Stollensystem für den kreativen Spielmacher entworfen. Gleichzeitig hat Nike es auch geschafft die Sohle im Vergleich zum originalen Magista ganze 25 Gramm leichter zu machen, wo sie 85 Gramm wog.

Der Nike Magista Obra 2 ist wirklich auf jede Art und Weise eine Fußballschuh, der deutlich mehr ist als nur ein Update. Und richtig spannend wird es, wenn wir die Schuhe richtig testen können. Wenn du mehr über die Technologien hinter dem Magista Obra 2 hören willst, dann kannst du dir unten JayMikes neuen Tech Talk anschauen.