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Die Top 5 verrückte rote Karten | Wenn die Spieler einen draufsetzen.

13.06.2018

Geschrieben von Jan Christoph Sørensen

Bei einer Weltmeisterschaft passieren Dinge, die wir nie wieder vergessen werden. Viele davon sind wunderschöne Tore, große Geschichten oder bemerkenswerte Torjubel. Dazu gehören aber auch einige verrückte rote Karten, wenn Spieler ihr Gehirn ausschalten und mit einem Foul das Spiel gewinnen wollen.

Wenn wir zurückschauen, hat es seit 1930 bisher 169 rote Karten bei Weltmeisterschaften gegeben. Das haben wir kurz nachgerechnet und sind auf 7,6 rote Karten pro Weltmeisterschaft gekommen. Von all diesen Karten wurden aber 20 bei der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich ausgeteilt – eine klassische WM, wenn du einen Verteidiger fragst.

5. Leonardo – Weltmeisterschaft 1994 gegen die Vereinigten Staaten

Brasilien wird normalerweise nicht mit Platzverweisen in Verbindung gebracht. 1994 aber rastete Leonardo aus und schlug Ramos, einen Spieler der USA, mit dem Ellenbogen ins Gesicht. Das Spiel war in der K.o.-Phase und in den letzten Minuten der ersten Halbzeit wurde intensiv um den Ball gekämpft. Ramos versuchte, Leonardo zu tunneln, der es aber verhindern konnte. Dabei zog Ramos stark an Leonardos Trikot, der das mit seinem Ellenbogen erwidertete. Es endete damit, dass Ramos mit einer Schädelfraktur ins Krankenhaus musste… Aua!

4. Mateja Kezman – Weltmeisterschaft 2006 gegen Argentinien

Man kennt ihn dafür, für die serbische Mannschaft rote Karten zu sammeln (2006 spielte die Mannschaft als Serbien und Montenegro). Als sie schon 3:0 zurücklagen, sah es danach aus als wollte Kezmann vorzeitig unter die Dusche gehen. Er grätschte Mascherano brutal um. Nach typischem Tiki-taka-Fußball von Argentinien sah man plötzlich Kezmann bei einer Scherengrätsche. Das Spiel endete 6:0 für Argentinien und Serbien und Montenegro wurden mit 0 Punkten aus der Gruppe geschmissen.

3. David Beckham – Weltmeisterschaft 1998 gegen Argentinien

Jetzt kommen wir zu einer der am meisten diskutierten roten Karten bei einer Weltmeisterschaft. Der dänische Schiedsrichter Kim Milton zögerte nicht lange und griff direkt zur roten Karte. Nach einem Duell um den Fußball fiel Diego Simeone auf David Beckham und stieß ihn dabei auf den Boden. Der Fanliebling Beckham fand das gar nicht gut und streckte sein Bein aus, worüber Simeone dann stolperte. Nicht das Allerschlimmste, was wir bei einer WM gesehen haben. Verdient diese Aktion einen Platzverweis?

2. Luis Suárez – Weltmeisterschaft 2010 gegen Ghana

Auf Platz zwei kommen wir zu noch einer der bekanntesten roten Karten in der Geschichte der Weltmeisterschaften. Hier wurde die Grenze von dem überschritten, was als fair und unfair gilt. Der Fußballer Luis Suárez ist nicht für Fairplay bekannt und war dadurch schon häufig ein Thema. Aber was tut man nicht alles dafür, in der Hoffnung, dass die eigene Mannschaft bei einer WM weiterkommt? Egal, wie berühmt dieses Handspiel ist und wie froh seinen Jubel auf dem Weg in die Kabine war, als der Elfmeter verschossen wurde, ist das hier unser Platz Zwei.

1. Zinedine Zidane – Weltmeisterschaft 2006 gegen Italien

Beim Finale einer Weltmeisterschaft ist die Stimmung besonders aufgeheizt und es kann im schlimmsten Fall passieren, dass ein Spieler besonders unglücklich ist und einen anderen fast K.o. schlägt. Das war hier der Fall als Zidane eine Kopfnuss austeilte, die kein Fußballfan jemals vergessen wird. Es gab die wildesten Vermutungen, was in den wenigen Sekunden davor zwischen Zidane und Materazzi passierte und einige nicht sehr nette Worte über Zidanes Schwester, weshalb das Gehirn einen Moment lang ausgeschaltet wurde und Materazzi eine Kopfnuss bekam.

Das waren unsere Top 5 der verrücktesten roten Karten bei Weltmeisterschaften. Wir würden uns freuen, wenn es bei der WM 2018 nicht dazu kommt. Aber was ist eine Weltmeisterschaft schon ohne Kampf um die Trophäe?